Wohnung finanzieren

Der Wunsch eine Wohnung zu kaufen ist bei vielen Menschen ein aktuelles Thema. Bei den horrenden Mietpreisen ist diese Idee durchaus nachvollziehbar. Aber ist sie auch zu verwirklichen ? Ja, mit einem vernünftigen Finanzierungsplan und seriöser Beratung durch eine Immobilienfirma und ein Geldinstitut lässt sich der Wunsch Wohnung kaufen verwirklichen.


Wohnung finanzieren wird oft vom potentiellen Käufer als Risiko bewertet, diese Sachlage trifft aber in den meisten Fällen nicht zu. Mit einem regelmäßigen sicheren Einkommen ist eine Wohnung zu kaufen und zu finanzieren eigentlich keine Schwierigkeit. Wenn die Suche nach einem geeigneten Objekt erfolgreich war, dann wird die Frage Wohnung finanzieren akut. Jetzt spielen mehrere Faktoren eine Rolle bei dem Vertrag für einen Hypothek.

Wohnung finanzieren

Worauf kommt es an bei Wohnung finanzieren?

Eine gute Voraussetzung für den Kauf einer Wohnung ist der Besitz von Eigenkapital oder einem Bausparvertrag. In diesem Fall ist die Kreditsumme geringer als der Preis für das Kaufobjekt. Die Finanzierung der Hypothek kann man mittels eines speziellen Rechners selbst als ersten Schritt online berechnen. Man wählt zuerst die gewünschte Summe und den angebotenen Zinssatz aus.

Dazu muss die gewünschte prozentuale Tilgung pro Monat bestimmt werden und die Laufzeit der Finanzierung. Zum Beispiel 10 Jahre Laufzeit bei 1,5 % Tilgung und 1,3 % Zinsen. Der Tilgungs-Rechner verrät sofort die monatliche Belastung und wie der Kredit während der gewählten Laufzeit geringer wird. Am Anfang ist die Tilgung gering und die Kreditsumme verringert sich nur langsam. Um einen geeigneten Kredit zu finden, kann man ein Kredit-Vergleichsportal nutzen.

Neubau

Laufzeit der Hypothek

Mit den Jahren und speziell zum Ende der Laufzeit steigt die Tilgung und die Zinslast sinkt deutlich. Bei kürzeren Laufzeiten werden oft geringere Zinsen offeriert. Dazu kann man nicht raten. Einen günstigen Zinssatz gibt es schon seit Jahren bei fast jeder Bank. Diesen Vorteil sollte man sich so lange wie möglich vertraglich sichern. Für die Entwicklung der Finanzmärkte kann niemand eine sichere Prognose stellen. Mit einer langen Hypotheken Laufzeit ist man auf der sicheren Seite.

Unbedingt sollte im Vertrag die Möglichkeit von Sondertilgungen vereinbart sein.
Das sorgt für den Fall vor, dass sich die Finanzlage des Vertragsnehmers unvermittelt und schlagartig verbessert, zum Beispiel wegen einer Erbschaft oder einem Lotteriegewinn. Durch eine Sondertilgung mit einem höheren Betrag sinkt die Restschuld erheblich und verbessert den Tilgungsplan signifikant. Viele Verträge sehen diese Variante keinesfalls automatisch vor. Darauf muss jeder selbst achten.

Modernes Badezimmer

Wohnung finanzieren ohne Eigenkapital

  • Auch ohne Eigenkapital kann eine Wohnung gekauft werden.,Wenn es sich nicht gerade um ein millionenschweres Luxusobjekt handelt. Ein moderater Kaufpreis lässt sich durchaus zu 100 % finanzieren. Dazu sollte man unbedingt auf die ausgiebige Beratung vom Fachpersonal bei einem seriösen Kreditinstitut setzen. In vielen Fällen werden auch dabei Bausparkassen ein gebunden. Alle diese Wege sind auch im Internet möglich.
  • Auf diversen Webseiten wird informiert und werden Beispiele gezeigt. Sogar ein komplette Kreditantrag kann am PC gestellt werden. Für circa 1000,- Euro monatlich könnte man sich eine Hypothek von rund 400 000,- Euro leisten. Das ist nur ein Beispiel, aus einer geringeren Kreditsumme folgert auch ein geringere monatliche Belastung. Es gibt dafür keine Pauschalangebote.
  • Jede Finanzierung einer Wohnung wird nach den individuellen Finanzmöglichkeiten des Käufers aufgestellt. Daher ist sorgfältige Recherche unerlässlich. Am besten mehrere Angebote machen lassen. Eine Wohnung kauft man nicht wie ein Paar Schuhe, in der Regel ist es ein Lebenswerk. Aber es lohnt sich den Plan Wohnung zu finanzieren in die Tat um zu setzen.

Wohnung kaufen

Das Thema Wohnen ist aktuell schon länger ein leidiges Thema. Ein Hauptgrund dafür sind die Wohnkosten, in erster Linie ist das die Miete. Wer nicht mieten will, der hat nur die Alternative, eine Wohnung zu kaufen. Gebaut wird viel, und das geschieht zu einem hohen Prozentsatz überwiegend für Eigentumswohnungen.


Eine Wohnung zu kaufen, das ist eine empfehlenswerte Lösung. Es muss nicht unbedingt ein Neubau sein, in den man einzieht. Auf dem Immobilienmarkt werden auch Wohnungen älterer Baureihen gehandelt. Für beide Optionen gibt es genug Verkäufer und Käufer. Mit einer Eigentumswohnung ist man man sein eigener Herr und stolzer Besitzer einer Immobilien.

Wohnung kaufen

Hypothek statt Miete

Die monatlichen Mieten für Wohnungen sind extrem gestiegen, sogar in den ländlichen Randgebieten. Von den zum Teil horrenden Mieten in Städten und Ballungsgebieten braucht man gar nicht zu reden. Wer kann sich das leisten? Was gibt es für eine Möglichkeit anstelle von Miete? Das ist die alternative Wohnung kaufen und dafür eine Hypothek aufnehmen. Mit einem monatlichen Festbetrag kann man ebenso gut bei einer Bank in eine Hypothek abtragen wie ansonsten eine Miete zahlen.

Eine Mietwohnung wird niemals dem Mieter gehören, auch wenn er Jahrzehnte darin wohnt und monatlich brav seine Miete bezahlt. aber eine Wohnung gehört dem Käufer in der Regel nach längstens 30 Jahren. Wer sich monatlich höhere Abträge leisten kann und außerdem mit Eigenkapital in den Kauf einer Wohnung startet, der ist gut dran. Derjenige wird bereits nach kürzerer Laufzeit schuldenfrei sein. Alle Optionen für den Plan Wohnung kaufen werden beim Kreditinstitut verhandelt und vertraglich vereinbart. Der Käufer hat entscheidendes Mitspracherecht, wie der Hypothekenplan laufen soll. Alles soll auf seine finanziellen Möglichkeiten abgestimmt sein.

Haustür

Wohnung kaufen als Altersabsicherung

Wohnung kaufen lohnt sich auch für junge Familien, Paare oder Singles. Diese Maßnahme ist ein wichtiger Baustein für die Altersabsicherung. Wer bis zum Rentenalter seine Wohnung abbezahlt hat, der hat vollen Zugriff auf Rente oder Pension. Bei den meisten Finanzierungen tritt dieser Fall bereits lange vor der Pensionierung ein, wenn man sich früh genug zum Wohnung kaufen entschließt. Wer ein solides Einkommen während des Berufsleben hat, für den gibt es noch eine weitere Option Wohnung kaufen. Man kann als Geldanlage eine zweite Wohnung kaufen, die er nicht selbst bewohnt, sondern vermietet.

Diese Finanzierung kann so berechnet werden, dass die vereinnahmte Miete die Hypothek für die gekaufte Wohnung tilgt. Auf diese Weise bezahlen die Mieter und nicht der Käufer die Eigentumswohnung. Nach der Laufzeit der Hypothek wird auch diese Wohnung bezahlt sein und die Miete fließt in das monatliche Einkommen oder Pension des Eigentümers. Diese Vorgehensweise nennt man heute Geldanlage in Betongold. Die Hypothekenzinsen sind auf einem historischen Tiefstand und Sparer erhalten fast nur null Zinsen. Warum nicht in Betongold investieren! Die Idee ist wirklich gut und praktikabel.

 

Badezimmer mit Badewanne

Wo sucht man mit der Absicht Wohnung kaufen

Natürlich gibt es für diese Absicht auch diverse online Portale. Mit detaillierten Beschreibungen der Objekte und Preisangaben kann man sich am heimischen PC eine Übersicht verschaffen. Fotos von allen Ecken der Wohnungen geben dem potentiellen Käufer einen genauen Einblick. Vielleicht findet man sogar schnell eine passende Immobilie, weil die Lage attraktiv ist. Ansonsten heißt es, immer wieder in die Portale klicken. Die Angebote wechseln oft täglich.

Selbstverständlich stehen auch in den Printmedien Inserate für Wohnung kaufen. Meistens kann man diese nur über Chiffre kontaktieren, weil die Verkäufer gern anonym bleiben möchten. Auch Makler wenden diese Methode an. Nur durch Kontaktaufnahme erhält man die Adresse des Kaufobjekts. Eine andere Methode betreiben Bauherren und Gesellschaften von Eigentumswohnungen. Direkt an der Baustelle wird für den Verkauf von Wohnungen geworben. Auch auf diese Art lässt sich die Absicht Wohnung kaufen ebenso verwirklichen. Viel Erfolg!

Wohnung mieten

Sie möchten eine Wohnung mieten – und zwar eine normale Wohnung in einer normalen Gegend mit einem Makler. Was ist dann wichtig?


Die meisten Makler haben sehr viel zu tun und können Anrufe entweder gar nicht oder nur in Hektik entgegennehmen. Besser ist da eine Mail. Achten Sie bereits hier auf einige Dinge: Haben Sie einen Ansprechpartner? Dann verwenden Sie eine direkte Anrede. Um welche Wohnung handelt es sich? Warum interessieren Sie sich für diese Wohnung? Alle Kontaktdaten korrekt und übersichtlich mitteilen und Abschiedsgruß nicht vergessen.

Wohnung mieten

Ein Makler ist ein Mensch wie wir alle. Er freut sich, über eine respektvolle Behandlung. Das bedeutet:

  • Bitte seien Sie pünktlich. Schreiben Sie nicht fünf Minuten vor dem Termin eine SMS: „Oh sorry . Stecke im Stau.“ Feierabendverkehr ist berechenbar. Ebenso wie der Anfahrtsweg.
  • Bitte ziehen Sie sich ordentlich an! Auch wenn es spießig scheint: fast jeder Mensch freut sich, wenn ihm sein Gegenüber gepflegt und ordentlich gegenübertritt. Es muss nicht Anzug oder Krawatte sein. Aber fleckenfreier Pulli und Socken ohne Loch – das schafft jeder.
  • Bitte seien Sie seriös: Sie können die Miete bezahlen? Dann machen Sie das dem Makler auch klar. Auch ein paar Unterlagen über sich selbst sollten Sie vorher zusammenstellen. Weisen Sie Ihr geregeltes Arbeitseinkommen nach. Ein Arbeitsvertrag der zeigt, dass Sie fest angestellt sind und Ihr Einkommen überdies ausreicht. Manchmal wird auch eine Bonitätsauskunft von der Schufa verlangt (die erhalten Sie übrigens kostenlos von der Schufa direkt – dauert dann halt ein paar Tage).
  • Bitte seien Sie vorbereitet: Sie bekommen normalerweise ein Exposé über die Wohnung zugesandt. Schauen Sie mal rein. Haben Sie ein paar Daten über die Wohnung im Kopf oder stellen Sie einige interessierte Fragen. Gibt es eine Stellplatz? Gehört die Einbauküche dazu oder wird diese abgelöst? Stellen Sie auch ein paar persönliche Fragen, erkundigen Sie sich z.B. nach den Nachbarn.
  • Bitte Seien Sie höflich und freundlich: Wie überall auf der Welt, kommt man mit Freundlichkeit am weitesten. Schimpfen Sie nicht über ihre alten Nachbarn („der faule Sack, der jeden Tag bis zehn Uhr schläft“). Zeigen Sie dem Makler, das es mit Ihnen keinen Ärger gibt (wie ist die Hausordnung? Und die Ruhezeiten?)
  • Bitte reden Sie die Wohnung nicht schlecht. Stundenlanges Gemeckere über den steilen Anfahrtsweg oder das fehlende Gemüsebeet im Garten bringt nichts! Der Makler kann nichts dafür und Sie müssen die Wohnung ja nicht mieten. Kleinere Schäden an der Wohnung übrigens besser erst bei Wohnungsübergabe und Abschluss des Mietvertrages ansprechen.
  • Bitte seien Sie klar. Die Wohnung ist ein Albtraum oder völlig unpassend für Ihre Bedürfnisse? Dann signalisieren Sie dem Makler höflich, dass Sie kein Interesse an dieser Wohnung haben. Auch für den Makler ist das hilfreich. Er will Ihnen schließlich eine Wohnung vermitteln und je besser er Ihre Wünsche kennt, desto besser für beide Seiten.

Wenn Sie diese Punkte berücksichtigen, sollte einer erfolgreichen Suche nichts mehr im Wege stehen. Viel Glück!

 

Frau ist glücklich

Mietpreisentwicklung in Deutschland

Als Mieter ist man derzeit in einer schlechten Position: Schon seit Jahren ist das Angebot an bezahlbaren Wohnungen knapp und die Mieten steigen dementsprechend weiter. Besonders in großen Städten und Ballungsgebieten ist die Lage für Mieter schwieriger denn je. Ein beruflicher oder privater Umzug nach München oder Berlin kann schon mal richtig teuer werden.

Hauptstadt-Preise auch im Speckgürtel

Spitzenreiter bei den Mietpreisen ist seit Jahren Berlin. Dort stiegen innerhalb von vier Jahren die Preise für Mietwohnungen um 28 Prozent. Die Verteuerungen sind zwar nach Stadtbezirken ganz unterschiedlich ausgefallen, betrafen jedoch nicht nur Wohnungen in der Innenstadt. Im Bezirk Mitte mit Regierungsviertel und den hippen Ausgehmeilen in Friedrichshain und Kreuzberg ist das sehr hohe Mietpreisniveau gleichgeblieben. Aber auch jenseits dieser 1a Lagen stiegen die Mietpreise auch in Randlagen. Aufgrund der guten Nahverkehrsanbindung sind auch in den äußeren Bezirken hohe Steigerungen bei den Mieten zu verzeichnen. Wohnen im Grünen und das mit kurzen Wegen sowie guter Anbindung an Kudamm und Friedrichsstraße hat seinen Preis.

 

Mietpreisentwicklung in Deutschland

 

Blühende Wirtschaft und hohe Mieten

Ähnlich hoch ist das Niveau der Mieten in den wirtschaftlich prosperierenden Regionen an Rhein, Main und Ruhr sowie in den Industrieregionen im Südwesten. Ob in Düsseldorf, Köln oder Frankfurt, Mietwohnungen sind knapp und entsprechend teuer. Auch wer nicht unbedingt in einer ruhigen Innenstadtlage im Frankfurter Westend oder am Rand der Altstadt von Köln wohnen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Pendler, die in Frankfurt wohnen nehmen lange Wege in Kauf und wohnen beispielsweise in Rheinhessen. Im gesamten Nahverkehrsverbund der großen Metropolen sind deshalb die Mieten seit 2012 durchschnittlich um 20 Prozent gestiegen.

 

Sonderfall München

Die heimliche Hauptstadt ist seit Jahrzehnten zum Wohnen und Arbeiten äußerst beliebt. Das ohnehin hohe Mietniveau hat aber auch zwischen 2012 und 2016 noch einmal um 21 Prozent, und damit überdurchschnittlich zugelegt. In München kommen viele Faktoren zusammen: Es gibt gut bezahlte Arbeitsplätze und die Lebensqualität ist sehr hoch. Kulturelle Angebote, eine attraktive Innenstadt und die Nähe zu den Alpen und den unzähligen Seen sind kaum zu toppen.

 

Wohnzimmer

 

Attraktive Städte für Studenten

Ein Ende der steigenden Mieten ist auch in Universitätsstädten kaum zu erwarten. Steigende Studentenzahlen und geringe Neubautätigkeit sorgen für ein knappes Angebot an Wohnraum in Städten wie Tübingen, Marburg oder auch Weimar. Hier werden vor allem Apartments oder große Altbauwohnungen für Wohngemeinschaften nachgefragt. Das knappe Angebot ist gerade für Studienanfänger ein großes Problem, die dann die höheren Mieten zahlen.

 

Auch preiswerter Wohnraum vorhanden

Die durchschnittliche Steigerung der Mietpreise um 15 Prozent kommt durch die relativ niedrigen Steigerungsraten in weniger gefragten Städten und Gemeinden zustande. In Regionen mit wenigen verfügbaren Arbeitsplätzen sind die Mietpreissteigerungen weitaus moderater ausgefallen, wie entsprechende Auswertungen von Immobilien Portalen ergeben haben. Dies betrifft Regionen im Sauerland, Saarland und weiten Gebieten Ostdeutschlands. Hier finden auch bestens sanierte Altbauten mit moderaten Mieten keine Abnehmer. Fehlende Beschäftigungsmöglichkeiten, schlechte Verkehrsanbindung und unterentwickelte Infrastruktur machen diese Wohnungen unattraktiv.

Wie finde ich eine Wohnung?

Wer eine Wohnung sucht, kann verschiedene Wege einschlagen, um in kurzer Zeit eine Wohnung zu finden. Jeder sollte sich dafür im Klaren sein, dass die Suche nach einer Wohnung sehr mühsam und frustrierend sein kann. Preiswerte Wohnungen in guter Lage sind schnell weg und manchmal benötigt man auch Beziehungen, dass die Wohnungssuche bald von Erfolg gekrönt ist.


Kompromisse machen und das Richtige finden

Die Wunschwohnung zum mieten gibt es in der Regel nur in der Fantasie. Jede Wohnung, die man letztlich bezieht, hat den einen oder anderen Makel. Gerade in Zeiten, wo günstige Wohnungen Mangelware sind, müssen Kompromisse gemacht werden. Dies trifft auf die Größe der Wohnfläche zu, wie auch auf den Wunsch nach Balkon oder Terrasse. Und dann sind da noch die Nachbarn. Oftmals muss gerade hier ein Kompromiss geschlossen werden, da man eigentlich nicht unter bestimmten Menschen leben will. So ziehen ältere Menschen zum Beispiel eigentlich nicht gerne in eine Wohngegend wo viele Familien mit kleinen Kindern leben.

 

Wie finde ich eine Wohnung?

Denn die Besuche der eigenen Enkel reichen nach Jahren der eigenen Kindererziehung eigentlich aus. Kompromisse müssen häufig auch hinsichtlich der Wohnfläche und Ausstattung der Wohnung gemacht werden. Wer sich ein Gäste-WC wünscht, der muss eventuell dieses streichen, wenn der Mietpreis und die Lage stimmen. Ein häufiger Wunsch ist oft das Tageslichtbad. Da ist vor allem in kleinen Mietwohnungen selten. Und auch ein übermäßig großes Wohnzimmer bietet nicht jede bezahlbare Wohnung. Auch aus dem Wunsch nach einem Keller sollte kompromissbereit ein Abstellraum werden können. Und auch bei der Lage der Wohnung, die von der Größe und dem Preis her passt, müssen eventuell Abstriche gemacht werden. Statt zu Fuß zur Lieblingskneipe oder -Disco muss man dann eben den Bus oder die S-Bahn nehmen.

Wenn man von vorneherein kompromissbereit ist, dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eine Wohnung zu finden. Wer keine Kompromisse schließen kann, hat es schwerer. Denn die Entscheidung für eine Wohnung fällt dann schwer und Dauer der Suche kann sich unendlich ausweiten. Ohne Kompromisse findet man also meist gar keine Wohnung!

Badezimmer

Mehrere Kanäle erhöhen die Trefferquote

Der beste Weg eine neue Wohnung zu finden ist dass mehrere Kanäle genutzt werden. Einzig nur auf die Hilfe von Freunden bauen nutzt recht wenig. Es mag zwar sein, dass man viele Freunde und Bekannte hat, die recht gut vernetzt sind. Wenn gerade unter deren Freundes- und Bekanntenkreis nichts bekannt ist, wo eine Wohnung gerade frei wird oder wurde, kann sich Social Media schnell zur Einbahnstraße entwickeln. Aus diesem Grund ist es sinnvoll mehrere Kanäle zu nutzen. Das erhöht die Trefferquote. Neben der Mundpropaganda, zu der auch Social Media via Whats App oder Facebook zählt, gibt es die Möglichkeit Zeitungsanzeigen aufzugeben und sich auf Immobilienportale zu registrieren.

Am schnellsten kommt man zu einer Wohnung wenn man gut vernetzt ist und sozusagen „unter der Hand“ durch Hörensagen an eine Wohnung kommt. Das heißt, die Wohnung ist offiziell nicht einmal wiedervermietbar, wobei es in diesem Fall so ist, dass der derzeitige Wohnungsinhaber einen Nachmieter sucht. Und zwar aus dem Grund, weil er selbst eine andere Wohnung gefunden hat und frühzeitig aus dem Mietvertrag herausmöchte. Dies ist nach gängigen Mietverträgen aber nur dann möglich, wenn Nachmieter genannt werden.

 

Letzte Option – Makler vor Ort

Als letzte Option sehen viele, die eine Wohnung suchen, einen Makler zu beauftragen. Das Hemmnis besteht darin, dass gerade bei Mietobjekten derjenige die Maklergebühr tragen muss, der den Makler beauftragt. Und die Maklergebühren sind nicht gerade niedrig. Je nach Bundesland liegen diese zwischen 5 und 7 Prozent. Wer aus beruflichen Gründen eine neue Wohnung sucht und dies belegen kann, der kann Maklergebühren als zusätzliche Umzugskosten bei der Steuererklärung angeben.